Von der Kakaobohne bis zur Schokoladentafel Von der Kakaobohne bis zur Schokoladentafel Von der Kakaobohne bis zur Schokoladentafel

Von der Kakaobohne bis zur Schokoladentafel

Der Kakaobaum wächst ausschließlich in den wärmsten Zonen der Erde – in den Äquatorial-Ländern rund um den Globus.

Bei der Kakaoernte werden die reifen Früchte – wie schon vor 500 Jahren – von Hand mit scharfen Messern vom Baum abgeschlagen. Anschließend lösen die Erntearbeiter den Samen aus der Kakaofrucht. Die Samenkerne werden einem Fermentationsprozess unterzogen, so dass hochwertiger Rohkakao entsteht. Hierzu füllt man die Samen mit dem Fruchtfleisch in Fermentationskästen. Bei der Fermentation bilden sich Aromavorstufen und das feuchte Fruchtmus löst sich von den Kernen und fließt ab. Die Kerne färben sich dunkel und das typische Kakaoaroma entsteht. Nach 5 bis 10 Tagen werden die Kakaobohnen getrocknet, in Jutesäcke verpackt und in die Verarbeitungsländer versendet.

Mit dem Rösten der Bohnen wird der Kakao weiterveredelt. Durch das Rösten entfaltet sich in den Bohnen der Kakaogeschmack. Anschließend werden die gerösteten Kerne gebrochen und die dünne Samenschale wird abgetrennt. In Mühlen und Walzwerken wird der Kakaokernbruch immer weiter zu Kakaomasse zermahlen. Dadurch wird die enthaltene Kakaobutter freigesetzt. Aufgrund der Reibung beim Mahlen steigt die Temperatur und die Kakaobutter wird aufgeschlossen. Eine stark nach Schokolade duftende Kakaomasse entsteht.

Für die Herstellung von Schokolade werden Kakaomasse, Kakaobutter, Milchkomponenten und Zucker vermischt – die Anteile richten sich danach, ob eine Zartbitter-Schokolade oder eine Vollmilch-Schokolade entstehen soll. Die genaue Einhaltung der Rezeptur und die sorgfältige Mischung bestimmen den Charakter des Endproduktes. In speziellen Conchen wird die Schokolade versalbt, wodurch der zarte Schmelz entsteht.